Weil es bei dem Luftwäscher sowohl um einen Luftreiniger als auch zugleich um einen Luftbefeuchter geht, eignen sich dieser vor allem für Haushalte mit einer trockenen Raumluft. Insbesondere während der Heizperiode kommen die kleinen Geräte gerne zum Einsatz, da die Belastung aufgrund von trockener und staubiger Heizungsluft in dieser Zeit sehr hoch ist. Durch Luftwäscher mit Wasser ist es möglich, viele ungesunde Schadstoffe aus der Atemluft aufzunehmen. Zwar ersetzt er nicht das Staubsaugen, filtert jedoch in der Luft den feinen Staub heraus.

Wohnzimmer
Luftreiniger lassen sich auch innerhalb der Zimmer gut versteckt integrieren

Alle Hausstauballergiker können daher auf jeden Fall einen Luftbefeuchter mit Ventilator kaufen. Außerdem weckt das Frühjahr nicht nur Frühlingsgefühle. Es lässt ebenso den Heuschnupfen aufblühen. Innerhalb der heimischen vier Wände ist es jedoch möglich, mit einem Luftreinigungsgerät mit Wasser wirksam gegen Pollen vorzugehen. Auch Tierhaare lassen sich damit aus der Luft gründlich filtern. Der Geruch von Haustieren oder der Zwiebeldunst kann zudem ohne Probleme aus der Luft gesaugt werden. Jedoch wird die Atemluft sowohl gereinigt als ebenso befeuchtet, was im Winter besonders angenehm ist, weswegen sich ein Luftreiniger mit Ventilator kaufen lohnt.

Wann ein Luftbefeuchtungsgerät nicht hilft

Luftwäscher kommen an die Grenzen, wenn es um das sehr schnelle oder feingranulare Filtern geht. Wird das Gerät zum Beispiel in einem Zimmer gegen Rauch eingesetzt, filtert es einfach zu langsam. Zwar schafft der Luftwäscher die Reinigung des Tabakrauchs, jedoch dauert es zu lange. Außerdem werden bei Feinstaub besonders kleine Partikel lediglich durch Hepa- oder Aktivkohlefilter aufgenommen. Hier reicht ein Wasserfiltersystem nicht aus. Und was Viren und Bakterien angeht, möchten vor allem Personen mit einer schwachen Immunabwehr auch Krankheitskeime gefiltert wissen. Viren sind jedoch 0,1 und Bakterien ein Mikrometer groß, was der Luftwäscher nicht schafft.

Wie Luftbefeuchter funktionieren

Luftreiniger nehmen die Luft aus dem Zimmer auf und waschen diese. Das heißt, ein Ventilator zieht die entsprechende Umgebungsluft an und transportiert sie in das Innere des Geräts. Danach leitet er die staubige und trockene Luft über Befeuchterscheiben, welche sich im Wasserbad drehen. Im Luftwäscher rotieren Platten und befördern die Zimmerluft sowie die Schadstoffe in eine Wasserwanne. Diese einzelnen Scheiben haben lediglich einen kleinen Abstand zueinander. Aufgrund dessen bleibt das Wasser als ein dünner Film hängen. Der Wasserbehälter hält viele Schadstoffe im Wasser zurück, wohingegen die gesäuberte Luft erneut ausgestoßen wird.

Dazu verdunstet teilweise das Wasser und befeuchtet somit die Atemluft. Selbst kleine Partikel, die höchstens zehn Mikrometer groß sind, werden im Wasser entsprechend gebunden und damit aus dem Luftstrom gelöst. Diese Luft, welche nach dem Vorgang erneut in den Raum gelangt, ist viel reiner und leicht befeuchtet. Dem Wasser kann man ebenso bestimmte Aromen zugeben, welche dann im Zimmer freigesetzt werden.

Zimmer mit Deckenventilator
Ein Deckenventilator sorgt gerade im Sommer für angenehme Luftzirkulation